Im Oktober sitzt in jeder größeren Tourismusorganisation jemand vor einer Tabelle und entscheidet über die Frühjahrssaison. Drei Städte oder vier? Eine Roadshow durch den Quellmarkt oder ein Workshop an einem Ort? Die Entscheidung fällt fast immer nach Reichweite, weil Reichweite die Größe ist, die sich auf einer Folie gut darstellen lässt.
Damit ist aber etwas anderes entschieden worden, und zwar unbemerkt: die Zahl der Termine, die jeder teilnehmende Leistungsträger am Ende bekommt. Genau diese Zahl muss die Marktverantwortliche im Frühjahr sechzehn Anbietern gegenüber vertreten, wenn einer von ihnen fragt, was die 3.500 Euro Teilnahmegebühr eigentlich gebracht haben.
Die Formatfrage ist deshalb keine Marketingfrage, sondern eine Kapazitätsrechnung. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie diese Rechnung geht, warum die Zahl der Buyer im Raum wichtiger ist als die Zahl der Städte auf der Karte, und wie Sie am Ende einen Preis je Termin ausweisen können statt einen Preis je Stadt.
Die vier Formate einer Destination
Die meisten Tourismusorganisationen führen ihre B2B-Formate als Aufzählung, ohne zu sagen, welches wofür taugt. In der Praxis gibt es vier, und sie unterscheiden sich an einer einzigen Achse: wie viel Reise Sie pro Termin einkaufen.
| Format | Wo | Was Sie einkaufen | Typische Größe |
|---|---|---|---|
| Roadshow | mehrere Städte in einem Quellmarkt, an aufeinanderfolgenden Tagen | Abdeckung von Märkten, in denen Sie noch nicht etabliert sind | 3 bis 4 Städte, je eine kurze Session |
| Workshop | eine Stadt, ein Veranstaltungsort, halber bis ganzer Tag | Terminvolumen mit Buyern, die Sie bereits kennen | 15 bis 100 Buyer in einem Raum |
| Sales Mission | eine Destination, Delegationsformat, oft mit politischer Ebene | Beziehungen und Sichtbarkeit, Termine an zweiter Stelle | 40 bis 100 Delegierte |
| Eigene Buyer-Seller-Messe | Ihre Destination, Ihr Veranstaltungsort, Ihr Umsatz | Skalierung und eine zahlende Ausstellerbasis | mehrere hundert bis mehrere tausend |
Die Roadshow bringt Ihre Anbieter zum Buyer. Der Workshop holt die Buyer in einen Raum und hält alle lange genug zusammen, dass ein ordentliches Terminprogramm entsteht. Mehrstädtig ist dabei längst der Normalfall: Die Tanzania UK Roadshow 2026 lief über mehrere britische Städte mit einem rotierenden Terminsystem in kurzen Sessions.
Achten Sie allerdings darauf, dass die Branche beide Begriffe unscharf verwendet. Der Outbound Travel Roadshow beschreibt sich selbst als multi-city travel trade workshop und trägt damit beide Wörter im selben Satz. Für Ihre Anbieter heißt das: Aus dem Namen des Formats können sie nicht ableiten, wie viele Termine sie kaufen. Benennen Sie Ihr Format über die Terminstruktur, nicht über die Atmosphäre.
Die Grenze sind Buyer im Raum, nicht Städte auf der Karte
Wenn das Marktbudget steigt, ist der Reflex, eine Stadt hinzuzunehmen. Das ist die sichtbare Größe, und es ist fast nie die Größe, die Ihr Ergebnis begrenzt.
Ihre Obergrenze bestimmt, wie viele qualifizierte Buyer Sie je Stadt tatsächlich in den Saal bekommen. Die Beratung Solimar International hat für die Tourismusverbände von Nepal und Namibia drei Roadshows in Nordamerika organisiert und benennt das Problem offen: In manchen Städten war der Raum voll, in anderen erschien weniger als ein Drittel derjenigen, die zugesagt hatten. Ihr Fazit: Die Leute überhaupt in die Veranstaltung zu bekommen, sei die größte Herausforderung jeder Roadshow.
Eine vierte Stadt fügt also ein viertes Rekrutierungsproblem hinzu, ausgerechnet in dem Markt, in dem Ihr Verband die geringste Reichweite hat, und ausgerechnet an dem Punkt der Tour, an dem Ihr Team am müdesten ist. Städte hinzuzunehmen vervielfacht den schwierigsten Teil der Arbeit.
Das ist dieselbe Disziplin wie die Vorabqualifizierung bei einem Hosted-Buyer-Programm, und sie arbeitet mit denselben Nachweisen: Einkaufsbefugnis, Produktpassung und ein echter Grund, im Raum zu sein. Falls Sie diese Kriterien noch nicht schriftlich haben, lässt sich die Checkliste aus unserem Beitrag zur Qualifizierung von Hosted Buyern direkt auf eine Roadshow-Einladungsliste übertragen.
Zwei Konsequenzen für die Planung. Erstens: Leiten Sie Ihr Buyer-Ziel je Stadt aus namentlich benannten Unternehmen ab, nicht aus einem Prozentsatz Ihres Verteilers. Zweihundert Kontakte in Bukarest sagen nichts darüber aus, wie viele davon an einem Dienstagnachmittag quer durch die Stadt fahren. Zweitens: Schreiben Sie Ihre Erscheinungsannahme auf. Wenn Sie mit siebzig Prozent der bestätigten Anmeldungen rechnen, notieren Sie das, messen Sie nach und korrigieren Sie den Wert nach der ersten Tour. Eine unausgesprochene Annahme kann nicht falsch sein, und genau das macht sie gefährlich.
Die Städte sind der einfache Teil.
Die Kapazitätsrechnung, die niemand veröffentlicht
Wenn Sie wissen, wie viele Buyer im Raum sein werden, folgt die zweite Zahl: Wie viele Termine die Session überhaupt hergibt. Das ist reine Arithmetik, und sie fehlt in praktisch jedem Branchenleitfaden.
Nehmen Sie eine dreistündige Session, das Standardformat eines Roadshow-Stopps. Atout France fährt seine USA-Roadshow als drei Workshops zu je drei Stunden. Ziehen Sie fünfzehn Minuten für die Destinationspräsentation und eine Pause ab, bleiben 165 Minuten Terminzeit. Diese teilen Sie durch die Termindauer plus Wechselzeit, denn niemand beamt sich zwischen zwei Tischen. Zwei Minuten sind in einem Veranstaltungssaal realistisch.
Eine dreistündige Session
Termine je Anbieter nach Termindauer
Die Spannweite ist das ganze Argument. Der Schritt von acht auf fünfundzwanzig Minuten verkleinert Ihr Programm nicht ein wenig, er halbiert es. Brand USA begründet das für die Travel Week 2026 in Amsterdam ausdrücklich: Die Sessions laufen fünfzehn Minuten, damit die Teilnehmer auf bis zu fünfzehn gematchte Einzeltermine pro Tag kommen. Kurze Slots existieren, um mehr Termine unterzubringen.
Und dann greift die Obergrenze aus dem vorigen Abschnitt. Sechzehn Slots und neun Buyer ergeben neun Termine.
Diesen Satz nehmen Sie mit in die Planungssitzung. Die Termindauer bestimmt, was das Format leisten kann. Die Erscheinungsquote bestimmt, was es leisten wird. Und die kleinere der beiden Zahlen ist Ihr Ergebnis. Ein enges Achtminuten-Raster in einem halbleeren Saal ist kein schnelles Programm, sondern ein Anbieter, der sechzehnmal auf einen leeren Stuhl schaut.
Was die großen Formate über die Obergrenze verraten
Es lohnt sich, beide Enden der Skala anzuschauen, weil die veröffentlichten Zahlen der großen Travel-Trade-Formate am deutlichsten zeigen, was das Terminmodell leistet, wenn die Buyer-Seite wirklich voll ist.
Zwei Enden desselben Modells
Was veröffentlichte Travel-Trade-Formate liefern
Rendez-vous en France kommt damit auf rund vierunddreißig Termine je Buyer und vierzig je Aussteller in zwei Tagen. Das ist die Obergrenze dessen, was ein vorterminiertes Modell hergibt, und es braucht 817 Buyer aus 62 Ländern, um dorthin zu kommen. Die Handelsmission Destination Britain Americas von VisitBritain steht am anderen Ende: 53 britische Anbieter, 47 internationale Buyer, drei Tage, nahezu Parität. Keine der beiden Zahlen ist ein Ziel für eine Roadshow. Es sind die Grenzmarken desselben Mechanismus, und Ihr Format liegt irgendwo dazwischen.
Zwei Dinge wachsen mit der Größe mit. Große Formate veröffentlichen ihre Terminzahlen, kleine so gut wie nie. Das ist meistens keine Bescheidenheit, sondern schlicht die Folge davon, dass niemand gemessen hat.
Preistransparenz: der wunde Punkt im deutschsprachigen Raum
Damit sind wir bei einer Eigenheit unseres Marktes, die Ihren Anbietern das Rechnen schwer macht. Atout France veröffentlicht seine Teilnahmepreise im Jahreskalender, Position für Position. Die Deutsche Zentrale für Tourismus tut das nicht: Ihr Trade Resource Guide listet Instrumente und Maßnahmen, aber weder Terminzahlen noch Preise. Für den deutschsprachigen Raum bleibt der einzige belastbare Preisanker damit ein französischer.
Das ist kein Vorwurf an eine einzelne Organisation, sondern der Normalzustand der Kategorie. Es hat aber eine Folge, die Sie sich zunutze machen können: Wer als Erster einen Preis je Termin ausweist, hebt sich in einer intransparenten Kategorie sofort ab.
Nehmen wir die veröffentlichten Zahlen und rechnen sie durch. Für die Roadshow Zentraleuropa nennt der Atout-France-Kalender 2026 netto 1.500 Euro für eine Stadt, 2.800 für zwei, 3.500 für drei und 4.150 für vier. Die Degression ist steil: Die zweite Stadt kostet 1.300 Euro, die vierte nur noch 650. Auf einer Preisliste sieht die vierte Stadt fast geschenkt aus.
Durch die Kapazitätsrechnung gedreht sieht sie anders aus. Angenommen, Fünfzehnminuten-Termine und die oben errechneten neun Slots je Session.
- Vier Städte, alle gut besucht: 36 Termine für 4.150 Euro, also 115 Euro je Termin.
- Vier Städte, zwei davon mit einem Drittel der erwarteten Buyer: 9 plus 9 plus 3 plus 3, also 24 Termine für dieselben 4.150 Euro, also 173 Euro je Termin.
- Ein Workshop, ganzer Tag, zwei Sessions, in der Stadt mit Ihrer besten Rekrutierung: 18 Termine für 1.500 Euro, also 83 Euro je Termin.
Das sind Rechenbeispiele auf Basis einer veröffentlichten Preisliste und veröffentlichter Termindauern, keine Benchmark. Ihre eigene Erscheinungsquote verschiebt die Werte. Die Form bleibt trotzdem gleich: Die Roadshow liefert mehr Termine insgesamt, solange jede Stadt füllt, und wird in dem Moment zur teuren Variante, in dem zwei Städte das nicht tun. Der Workshop liefert weniger Termine und enttäuscht dafür fast nie, weil Sie in einem Markt rekrutieren statt in vier.
Deshalb hat die Marktverantwortliche, die die dritte Stadt streicht, oft recht. Sie braucht diese Tabelle, keine Entschuldigung. Reichweite ist nicht dasselbe wie Termine.
Welche Kennzahlen darüber hinaus in einen Nachbericht gehören, haben wir für den Erfolgsnachweis einer Tourismusmesse zusammengestellt.
Die Entscheidung: vier Fragen in dieser Reihenfolge
Die Entscheidung ist einfacher, als sie aussieht, sobald die Fragen in der richtigen Reihenfolge kommen. Jede liefert eine Zahl, die die nächste braucht.
Die Entscheidung
Vier Fragen, in dieser Reihenfolge
- Frage 1 Reichweite oder Tiefe? Neue Quellmärkte, in denen Sie niemand kennt, sprechen für die Roadshow. Etablierte Märkte, in denen Ihre Anbieter Vertragsgespräche führen wollen, sprechen für den Workshop. Beantworten Sie das, bevor jemand eine Stadt nennt.
- Frage 2 Wie viele Buyer je Stadt, ehrlich? Leiten Sie das Ziel aus namentlich benannten Unternehmen mit Einkaufsbefugnis ab und legen Sie eine schriftliche Erscheinungsannahme daneben. Diese Zahl entscheidet über die Zahl der Städte, nicht das Budget.
- Frage 3 Wie viele Termine hält die Session? Nutzbare Minuten geteilt durch Termindauer plus Wechselzeit, gedeckelt durch die Buyer-Zahl aus Frage zwei. Die kleinere der beiden Zahlen ist Ihr echtes Programm.
- Frage 4 Was kostet das je Termin? Teilen Sie den Teilnahmepreis durch die erwarteten Termine, nicht durch die Zahl der Städte. Weisen Sie den Wert im Angebot aus. Anbieter, die ihren eigenen Ertrag ausrechnen können, buchen ohne Nachfassen wieder.
Frage vier lassen die meisten Häuser aus, und sie ist die einzige, die das Verhalten Ihrer Anbieter verändert. Wer erfährt, dass ein Platz 3.500 Euro kostet, soll Ihnen vertrauen. Wer erfährt, dass die Tour in den letzten zwei Jahren im Schnitt 115 Euro je qualifiziertem Termin gekostet hat, bekommt etwas, das er seiner eigenen Geschäftsführung vorlegen kann.
Der zweite Auftrag der Roadshow
Es gibt einen weiteren Grund, eine Roadshow zu fahren, und er hat mit den Terminen im Saal nichts zu tun.
Eine Roadshow ist das wirksamste Instrument, das eine Destination hat, um Buyer für die eigene Veranstaltung zu gewinnen. Ein zweistündiges Briefing im Quellmarkt, in der Landessprache, konvertiert besser als jede E-Mail-Strecke. Wir behandeln sie deshalb im Beitrag zur Gewinnung internationaler Buyer für Tourismusmessen als Rekrutierungskanal. Wer im März einen Nachmittag mit Ihren Anbietern in Bukarest verbringt, meldet sich im November für Ihre eigene Messe an.
Das verschiebt die Kostenrechnung von oben, ohne sie ungültig zu machen. Wenn Ihre Frühjahrs-Roadshow ein Drittel der Hosted-Buyer-Plätze Ihrer Herbstveranstaltung füllt, trägt sie zwei Budgets und gehört an beiden gemessen. Sagen Sie das intern vor der Budgetrunde, nicht während der Budgetrunde.
Damit hängt ein praktischer Punkt zusammen, den das mehrstädtige Format unvermeidlich macht: Eine Roadshow findet im Markt des Buyers statt, also in seiner Sprache. Ob Sie das mit Dolmetschern, zweisprachigem Personal oder Sprachpaarung im Terminsystem lösen, ist eine Planungsentscheidung mit echten Kostenfolgen. Die Optionen haben wir im Beitrag zu mehrsprachigen Buyer-Seller-Meetings durchgespielt.
Solution: Dass so wenige Destinationen einen Preis je Termin nennen können, liegt meist daran, dass die Termine je Stadt in einer eigenen Tabelle liegen und es keine gemeinsame Aufzeichnung gibt, wer was zugesagt hat. Converve bildet eine mehrstädtige Tour als eine Terminmatrix ab: Kapazitätsgrenzen je Person, je Session und je Stadt, Buyer-Qualifizierung schon im Anmeldeformular, damit das Matching überhaupt eine Datengrundlage hat, und eine Warteliste je Standort, sodass eine Absage zwei Tage vorher zu einem besetzten Slot wird statt zu einem leeren Stuhl. Jeder Termin bleibt ein nachvollziehbarer Datensatz, und genau das macht aus dem Angebot des Folgejahres eine Zahl statt eines Versprechens. Wie die Matching-Ebene arbeitet, sehen Sie auf unserer Lösungsseite für den Tourismus.
Fazit
Eine Roadshow kauft Märkte, ein Workshop kauft Termine, und das gewählte Format legt Ihr Terminvolumen fest, bevor die erste Einladung raus ist. Rechnen Sie in dieser Reihenfolge: Reichweite oder Tiefe, Buyer je Stadt, Termine je Session, Kosten je Termin. Drei dieser vier Größen sind Arithmetik. Die vierte, die Erscheinungsquote, verdient die gesamte Aufmerksamkeit Ihres Teams.
Eine Tourismusorganisation, die ihren Anbietern sagen kann, was ein Termin auf welchem Format kostet, ist nicht nur besser organisiert. Sie ist leichter zu buchen, leichter wieder zu buchen und deutlich schwerer aus dem Marketingbudget eines Anbieters zu streichen. Die Marktverantwortliche, die die dritte Stadt streicht und die Rechnung zeigt, hat den besseren Job gemacht als die, die sie behalten hat.
Wenn Sie sehen möchten, wie ein mehrstädtiges Terminprogramm als eine einzige Matrix funktioniert, oder wie ein Preis je Termin aussieht, wenn die Termine sauber erfasst sind, sprechen Sie uns an.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Roadshow und Workshop im Travel Trade?
Eine Roadshow bringt die Anbieter einer Destination in mehrere Städte eines Quellmarkts, mit je einer kurzen Runde vorterminierter Gespräche. Ein Workshop hält alle an einem Ort zusammen und fährt dort ein längeres Terminprogramm. Die Roadshow liefert mehr Marktabdeckung je Reise, der Workshop mehr Termine je Anbieter, weil das Terminvolumen an Sessiondauer und Erscheinungsquote hängt und nicht an der Zahl der besuchten Städte.
Wie viele Termine sollte eine Roadshow-Session enthalten?
Teilen Sie die nutzbare Sessionzeit durch die Termindauer plus rund zwei Minuten Wechselzeit und deckeln Sie das Ergebnis mit der Zahl der anwesenden Buyer. Bei einer dreistündigen Session, von der fünfzehn Minuten auf Präsentation und Pause entfallen, sind das etwa sechzehn Termine zu je acht Minuten, neun zu je fünfzehn Minuten oder sechs zu je fünfundzwanzig Minuten. Veröffentlichte Termindauern in der Branche reichen von acht Minuten beim OMCA Marketplace über fünfzehn bei der Brand USA Travel Week 2026 bis fünfundzwanzig in Pod-Formaten.
Was kostet die Teilnahme an einer Tourismus-Roadshow?
Atout France ist eine der wenigen nationalen Organisationen, die Preise veröffentlicht. Der Kalender 2026 nennt für die Roadshow Zentraleuropa netto 1.500 Euro für eine Stadt, 2.800 für zwei, 3.500 für drei und 4.150 für vier Städte, für die Mountain-and-Ski-Roadshow am Golf 3.450 Euro und für die ASEAN-Tour 7.400 Euro inklusive Unterkunft. Aussagekräftiger für einen Anbieter ist der Teilnahmepreis geteilt durch die tatsächlich zustande gekommenen Termine, und den weisen die wenigsten Veranstalter aus.
Wie viele Buyer braucht ein Workshop, damit er funktioniert?
So viele, dass das Terminraster jedes Anbieters gefüllt werden kann, also mindestens so viele Buyer im Raum wie Slots in der Session eines Anbieters. Die veröffentlichten Formate stecken den Rahmen ab: Destination Britain Americas 2025 brachte 53 Anbieter mit 47 Buyern zusammen, Rendez-vous en France 2025 dagegen 817 Buyer mit 704 Ausstellern und kam auf 28.144 Termine in zwei Tagen. Unterhalb der Parität verbringen Anbieter einen Teil der Session mit Warten.